20 Millionen-Grenze geknackt! Stabiles Wachstum bei E-Rechnungen in der Schweiz im 2017

 

Das swissDIGIN-Forum erhebt jährlich die Zahl der E-Rechnungen, die im abgelaufenen Jahr durch die branchenneutralen E‑Invoicing-Dienstleister Abacus, Descartes Compudata/B2Bnet[1], io-market, PENTAG, PostFinance, SIX Paynet, STEPcom und Swisscom im Auftrag von Geschäftskunden aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein an Unternehmen und Organisationen gestellt und übermittelt wurden.

 

Das Jahr 2017 zeigt, nach einem starken Wachstum im Vorjahr, weiterhin eine stabile Zunahme der E-Rechnungen. Über 20.27 Millionen elektronische Rechnungen wurden von den E-Invoicing-Dienstleistern übermittelt, was einer Zunahme von 13.6% entspricht. Wie gewohnt machen die Rechnungen in strukturiertem Datenformat mit 83.4% den grössten Anteil aus. Eine Steigerung von 25% verzeichnen die Rechnungen, die im PDF-Format bereitgestellt werden. Gemessen am Gesamtvolumen machen diese nun 12.4% aus und sind damit erstmals im zweistelligen Bereich. E-Rechnungen, die über zwei Dienstleister übermittelt werden (sog. Interoperabilität) sind um 18.6% gewachsen, der Anteil am Gesamtvolumen liegt damit knapp über 4%. Die Interoperabilität von E-Rechnungen bleibt also verhältnismässig auf einem tiefen Niveau.

 

Weitere Zahlen und Entwicklungen finden Sie in der untenstehenden PDF-Datei.

 


[1] Für die Statistik 2017 wurden die Vorjahreszahlen des Providers Descartes Compudata/B2Bnet verwendet.

 

 

 

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