Historie des swissDIGIN-Inhaltsstandards

Ein detailliertes Change Log ist im swissDIGIN-Inhaltsstandard unter „Änderungsprotokoll“ ersichtlich.

 

Die Version 4.0 des swissDIGIN-Inhaltsstandards wurde im November 2016 veröffentlicht.

Neu von Version 3.0 auf Version 4.0 ist der swissDIGIN-Standard "light". Der swissDIGIN-Inhaltsstandard "light" beabsichtigt den elektronischen Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen und Organisationen in der Schweiz zusätzlich zu vereinfachen und insbesondere einen einfacheren Einstieg zu ermöglichen. Er definiert, welche Inhalte für Kopf- und Fuss-Daten ergänzend zu einer PDF-Rechnung/PDF-Gutschrift in strukturierter Form durch die Rechnungssteller bereitzustellen sind. Diese Daten sollen den Rechnungsempfängern und Service Providern ermöglichen, den PDF-Beleg weitgehend automatisiert zuzuordnen und weiterzuverarbeiten. Auf die Bereitstellung bzw. Forderung von Positionsdaten wird verzichtet. Der steuerrelevante Beleg ist der PDF-Beleg mit dem detaillierten Waren-/Leistungsbeschrieb.

Ebenso wurde der Kommentar zum Feld F02-02 präzisiert, um Rechnungen mit negativem Gesamtbetrag einzuschliessen. Wenn bei der Verrechnung von Waren oder Dienstleistungen gleichzeitig ein Guthaben angerechnet wird, kann eine Rechnung mit einem negativen Gesamtbetrag resultieren (z.B. bei Retouren oder Anrechnung von Akonto-Zahlungen), falls der Wert der verrechenbaren Leistung kleiner als das Guthaben ausfällt.

 

Frühere Änderungen:

 

Am 5. März 2014 wurde die Version 3.2 verabschiedet. Dabei wurde das Bemerkungsfeld P-02-05 (Mengeneinheit) angepasst.

 

Am 20. März 2013 wurde die Version 3.1 verabschiedet. Es geht dabei um die Anpassung der Empfehlung, in welchem Format die UID als MWST-Nummer in einer elektronischen Rechnung übermittelt werden soll (Bemerkungsfeld K-02-02).

 

Am 23. März 2011 wurde die Version 3.0 verabschiedet. Sie ist das Ergebnis einer Überprüfung, Straffung und Anpassung an internationale Standardisierungsentwicklungen im E-Invoicing und berücksichtigt auch die Situation von öffentlich rechtlichen Organisationen. Auch die UID wurde integriert.

 

Per 15. Mai 2007 wurde die Version 2.0 verabschiedet. Die Inhaltsfelder haben dabei keine Änderungen erfahren.

 

Am 20. April 2005 wurde die Version 1.1 verabschiedet. Sie wurde gegenüber der Vorversion 1.0 erweitert und unterstützt auch die Abbildung von Sammelrechnungen und Gutschriften.

 

Am 30. November 2004 wurden die Inhalte für die elektronische Einzelrechnung von den am Projekt beteiligten Unternehmen (Rechnungsempfänger und Service Provider) verabschiedet.